Das Gefühl, beim Sport plötzlich nur noch schwer Luft zu bekommen, kann sehr beängstigend sein. Manche Menschen mit Asthma vermeiden daher körperliche Belastungen. So können sie aber in einen Teufelskreis geraten: Zu viel Anstrengung kann Asthmaanfälle auslösen, doch bei zu wenig Aktivität nimmt die Leistungsfähigkeit der Lunge ab. Wie man Anstrengungsasthma in den Griff bekommt und trotz Asthma die Freude am Sport behält, das erfahren Sie in diesem Merkblatt.
Ein Ziehen beim Bücken, ein plötzlicher reißender Schmerz – vielen machen Rückenprobleme zu schaffen. Kreuzschmerzen zählen zu den zehn häufigsten Diagnosen in der Allgemeinmedizin. Allerdings gibt es für chronische Kreuzschmerzen nur wenige Behandlungen, von denen man sicher weiß, dass sie helfen. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, darüber informieren wir in diesem Spezial.
Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für Arthrose: Es belastet die Knie- und Hüftgelenke und fördert den Gelenkverschleiß. Eine schmerzhafte Arthrose kann es erschweren, sich genügend zu bewegen - und das führt oft zu weiterer Gewichtszunahme und Verstärkung der Beschwerden. Lesen Sie in unserem neuen Merkblatt, wie hilfreich Bewegung wirklich ist und welche Art von Training sich für Menschen mit Arthrose am besten eignet.
Regelmäßiges Bewegungstraining im Anschluss an die Behandlung von Kreuzschmerzen kann bei einem von drei Betroffenen helfen, Rückfälle zu vermeiden. weiter...
Regelmäßiges Schwimmen könnte die Lunge leistungsfähiger machen und den Schweregrad des Asthmas verringern. Laufen und Radfahren führen sehr viel eher zu Anstrengungsasthma als Schwimmen. Es ist noch unklar, welche Auswirkungen Chlorwasser und das Schwimmen in Hallen- oder Freibädern auf das Asthmarisiko haben. weiter...
Sich mehr zu bewegen kann helfen, den Blutdruck zu senken. Ob gesteigerte körperliche Aktivität auch das Risiko für Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks beeinflusst, muss noch in Studien untersucht werden. weiter...
Sportliche Betätigung an mindestens drei Tagen pro Woche könnte die Fitness und Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen verbessern. Es gibt keine wissenschaftlichen Nachweise, dass Sport das Risiko für ein Lymphödem erhöht oder ein bestehendes Lymphödem verschlimmern könnte. weiter...
Motivationshilfen wie Gruppensitzungen, Anregungen, zu Fuß zur Arbeit oder zur Schule zu gehen, oder Schrittzähler können Menschen dazu bewegen, 30 bis 60 Minuten pro Woche zusätzlich zu laufen. Wenn sie auf die alltäglichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, können solche Methoden helfen, die persönliche Gehzeit zu verlängern. weiter...
Menschen mit einem sehr inaktiven Lebensstil können etwas Gewicht und Körperfett verlieren und ihr Herz-Kreislauf-System stärken, wenn sie mindestens viermal in der Woche insgesamt eine Stunde oder mehr gehen. weiter...
Menschen, die versuchen, mit Diät plus Sport abzunehmen, könnten etwa 30 Prozent mehr an Gewicht verlieren als Menschen, die nur Diät halten. Ein Jahr nach der Gewichtsabnahme hatten zwar alle im Durchschnitt etwa die Hälfte ihres verlorenen Gewichts wieder zugenommen. Diejenigen, die sportlich aktiv waren, wogen jedoch immer noch weniger als die nicht Aktiven. weiter...
Viele Patientinnen und Patienten mit Herzschwäche vermeiden körperliche Belastungen. Für bestimmte Menschen ist allerdings eher das Gegenteil sinnvoll: Gezielte Trainingsprogramme können helfen, die körperliche Belastbarkeit zu erhöhen und die Lebensqualität zu steigern. weiter...
Regelmäßiges Ausdauer- und / oder Muskelaufbautraining könnte bei Menschen mit HIV, die medizinisch stabil sind, die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge stärken. Es könnte auch die Körperform und das psychische Wohlbefinden verbessern. Ein solches Training scheint die Virenbelastung oder den CD4-Wert nicht zu beeinflussen. weiter...
Fitnesstraining als Teil der Rehabilitation nach einem Schlaganfall kann die körperliche Fitness und die Belastbarkeit steigern sowie wieder mobiler machen. weiter...
Menschen mit Parkinson können mit Bewegungsübungen ihre Beweglichkeit, ihre Koordinationsfähigkeit und ihre Lebensqualität verbessern. Durch regelmäßiges Training stärken sie zudem ihre Muskelkraft. weiter...
Viele Bewegungsarten können die Fitness und die Beweglichkeit von Menschen mit einer rheumatoiden Arthritis (RA) im Frühstadium oder einer nicht fortschreitenden RA steigern – darunter regelmäßiges und moderates Krafttraining und Heimtrainer-Nutzung. Menschen mit ausgeprägten Gelenkschäden müssen aber unter Umständen auf körperliche Aktivitäten und Sportarten verzichten, bei denen sie die Gelenke oft drehen und stark belasten. weiter...
Eine abnehmbare Bandage oder Schiene zu tragen und nach einigen Tagen vorsichtig mit Bewegungsübungen oder Krankengymnastik zu beginnen, könnte nach der Operation eines Sprunggelenkbruchs kurzfristig Vorteile haben. Frühzeitige Bewegung könnte aber auch zu Problemen bei der Wundheilung führen. weiter...
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