Kinder, die deutlich zu früh geboren werden, sind für das Leben außerhalb der Gebärmutter (Uterus) noch nicht ausreichend entwickelt. Deshalb sind sie vielen Risiken ausgesetzt. Manchmal wird ein Kind ohne vorherige Warnzeichen sehr plötzlich geboren, häufig steht jedoch noch eine kurze Zeitspanne zur Verfügung, bevor das Kind tatsächlich zur Welt kommt. In dieser Zeit kann man einiges tun, um dafür zu sorgen, dass Ihr Baby nach der Geburt eine bessere Überlebenschance hat.
Viele Frauen und ihre Partner finden rückblickend, dass es ihnen bei der Vorbereitung auf die Geburt geholfen hat, zu planen, was sie zur Schmerzlinderung unternehmen wollen. Wir informieren über traditionelle Mittel, alternative und medikamentöse Therapien sowie über mögliche unerwünschte Wirkungen. Außerdem erfahren Sie, ob bereits eine gute emotionale Unterstützung während der Geburt gegen die Schmerzen helfen kann.
Nur wenige Frauen bekommen ihr Kind genau zum errechneten Geburtstermin. Unser Merkblatt erläutert, wie der Geburtstermin festgelegt wird, ab wann eine Schwangerschaft als "übertragen" gilt, wie eine Geburt medizinisch eingeleitet werden kann und was dabei auf die werdende Mutter zukommt.
Alternative Therapien zur Linderung von Wehenschmerzen sind bislang nicht sehr gründlich untersucht worden. Hypnose und Akupunktur könnten vielleicht helfen, doch um sicher zu sein, ob diese und andere Verfahren tatsächlich wirksam sind, bedarf es besser angelegter Studien. weiter...
Es ist normal, dass man das in der Schwangerschaft zugenommene Gewicht in den Monaten nach der Geburt nur allmählich wieder verliert. Wenn sich dieses Gewicht innerhalb von etwa sechs Monaten nicht von allein spürbar abbaut, könnten eine Diät und körperliche Bewegung helfen. Übermäßige Anstrengungen zur Gewichtsabnahme wirken sich jedoch möglicherweise negativ auf das Stillen aus. weiter...
Vollnarkosen und Periduralanästhesien sind für Kinder, die per Kaiserschnitt entbunden werden, etwa gleich sicher. Für Mütter haben sich in einigen Punkten jedoch Unterschiede ergeben. Welche Methode Frauen im Allgemeinen bevorzugen, ist nicht bekannt. weiter...
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Kind aufgrund eines überschrittenen Geburtstermins stirbt, wenn sonst alles in Ordnung ist. Ist die Geburt jedoch um mehr als zwei Wochen überfällig, senkt eine künstliche Einleitung das Risiko, dass das Baby stirbt. weiter...
Die Periduralanästhesie (PDA) dämpft Wehenschmerzen wirksamer als andere medikamentöse Verfahren. Entbindungen dauern aber im Durchschnitt etwas länger. Außerdem müssen mehr Kinder mit Geburtszange oder Saugglocke geholt werden. weiter...
Auch mit einer Periduralanästhesie (PDA) kann eine Frau während der Pressphase aufgerichtet sitzen. Eine aufrechte Körperhaltung hilft möglicherweise, die Dauer der Entbindung zu verkürzen. weiter...
Wenn Frauen mit einer Periduralanästhesie (PDA) das Pressen bewusst hinauszögern, hilft das in manchen Fällen komplizierte Instrumentengeburten zu vermeiden. Der Nachteil ist aber, dass die Entbindung im Durchschnitt etwa eine Stunde länger dauert. weiter...
Eine Frau, die eine niedrig dosierte Periduralanästhesie (PDA) erhält, kann ganz nach eigenen Vorlieben entscheiden, ob sie während der ersten Geburtsphase aufstehen und umhergehen möchte. Im Normalfall gibt es weder dafür noch dagegen eindeutige Argumente. weiter...
Manche Kliniken empfehlen, eine Periduralanästhesie (PDA) früh zu beenden, in der Hoffnung, so die Geburt beschleunigen zu können. Doch bislang gibt es keinen Beleg, dass ein vorzeitiger Abbruch der PDA einer Schwangeren Vorteile bietet. weiter...
Eine Frau kann ganz nach eigenem Geschmack entscheiden, ob sie vor der Entbindung ein Bad zur Schmerzlinderung nehmen will. Weder dafür noch dagegen gibt es gute wissenschaftliche Argumente. weiter...
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